0

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Willkommen bei Susann Art!

Lieber Gast,

das Leben kann uns auf jedem Teil unseres Weges noch unerwartet überraschen. Ich war schon immer ein kreativer Wusel, aber die Sache mit dem Zeichnen kam im Alter von 35 Jahren buchstäblich über Nacht. Alles begann mit Schlaflosigkeit, einem Zeichenblock und einem Bleistift.

Fast vier Jahre später sind hunderte von Bildern entstanden und schauen mich erwartungsvoll an. Sie suchen definitiv ein Zuhause, welches ich ihnen hiermit geben möchte.

Ich lade dich herzlich ein, meine Welt zu entdecken. Meine Figuren sind ganz bewusst sehr schlicht gehalten. Umso spannender finde ich die Idee, dass du sie weiterentwickelst und daraus etwas Neues erschaffst.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du deine Ideen, Anregungen und Projekte im Gästebuch mit mir teiltest.

Viel Spaß wünscht dir

Susann

Gedichte

Regenschauer

den schatten im gesicht
mit wirrem nebeltuch umhüllt
eingefasst in schweigen
versteckt hinter grauem blick
verloren in der einsamkeit

aus ihr so schmerzvoll herrlich
dringt er – der spiegel – hervor
ist aus dünner wirklichkeit gewebt
trägt alles in sich
mein Glitzerblinker, Silberspucker, Funkelgießer
– spiegel der welt –

der erde albtraum wäscht er fort
und ist in sich so rein
dass jedes grau in seiner starrheit
stumm ihm in ehrfurcht weichen muss
sät leben in den tod des tages
der vorhang fällt

Was du willst ist die Welt
doch schau dich an – sie liegt in dir.

Schaukelwelle

Zitterblau und puderweiß
Gequirlt – gestockter Wolkenschaum
Hinter dem Luftschilf liegt
– so sicher –
eine kleine Schaukelwelle
und schwippt und schwappt
in innigem Kuss
auf ihrem blanken Kribbelmeer

So leicht, beschwingt und doch so leer
So listig und lustig, tanzt hin und her
Sie brodelt und wirbelt und zappelt herum
und kippt in unsichtbarem Sturm
schuldlos den ganzen Himmel um

Lichterflut und Flatterglanz
Sie flirrt und surrt durch Wolkenschnee
Hände der Nacht nehmen schützend sie auf
in schwarz-weich samtenen Schoß
Neu geboren ins Feuer der Träume

Kleiner Knopf am Wickelmantel
Er hat dich grenzenlos gemacht
Meine kleine Schaukelwelle
ist ein Sternlein in der Nacht

Sommergeflüster

Auf weichem Rasen ruhn die Glieder
Der Blick erklimmt die Himmelsflur
Windhauch umfängt sanft mein Gefieder
Im Traum verstummt die Tagesuhr

Es zwinkern durch die Baumgestade
Der Sonne helle Augenlider
Es naht die Käferflugparade
Klein-Zitronella schwingt sich hernieder

Im Tanz der Wald von Margariten
Wohlich duftend atmet die Welt aus
Auf heißen Kufen der Sommerschlitten
Baut Gedanken mir ins Wolkenhaus

Du magst meine Gedichte? Lies hier mehr.